„sie erkennen meinen akzent, und da geht_s dann los.“
Indexikalische Nebenfolgen von Kapitalisierung und (Nicht-)Registrierung sprachlicher Repertoires in der Beratung von Geflüchteten
DOI:
https://doi.org/10.17192/obst.2018.93.8864Schlagwörter:
Positionierung, Zuschreibung, RepertoireZusammenfassung
In dem Beitrag werden anhand verschiedener Daten aus linguistisch-ethnographischer Feldforschung Prozesse der Wertzuschreibung zu den sprachlichen Repertoires arabischsprachiger Mitarbeiter*innen in einer Beratungsstelle für Geflüchtete in Wien illustriert. Im Fokus stehen das Erleben und die Positionierung der Mitarbeiter*innen im Spannungsfeld von Zuschreibungen und Prozessen der Institutionalisierung. Dass das Repertoire trotz Einbindung in institutionalisierte Zusammenhänge vulnerabel für die Zuschreibung indexikalischer Bedeutungen bleibt, die diese Ordnung überschreiten, macht es für die Subjekte zu einer ambivalenten Ressource.
Downloads
Veröffentlicht
Ausgabe
Rubrik
Lizenz
Copyright (c) 2025 Jonas Hassemer

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.